...ist Christian Knudsens Solo Salonwunder, das er als Zauberer in kleinen Theatern, Salons und auf seinen Kreuzfahrten rund um die Welt präsentiert, ein magischer Abend voller Inszenierungen von Wundern, die lange nachwirken.
In ihrer einmaligen Kombination aus Magie und Gedankenlesen in Verbindung mit Gedichten, Geschichten und berührender Interaktion mit dem Publikum sind Christian Knudsens Salonwunder eine besondere Form literarischer Kammerzauberkunst, die so in Deutschland ihresgleichen sucht - poetisch, philosophisch, magisch!
Ein magischer Abend in einem Zaubertheater in Hamburg
Die poetische Zugabe mit dem Faden aus Christian Knudsens Soloprogramm Salonwunder
Auszüge:
"...Einen deutlichen Kontrast setzt Christian Knudsen in der zweiten Hälfte vor der Pause. Als Vertreter einer erzählerisch grundierten, poetisch verdichteten Zauberkunst verlangsamt er das Tempo spürbar. Seine Routinen sind in narrative Bögen eingebettet, teils in Gedichtform vorgetragen. Eine Parabel über Ruhm und Vergänglichkeit - gestaltet mithilfe von Hofzinsers 'Rosenspiegel' - steht neben der berührenden Geschichte eines kranken Mädchens, deren Heilung durch ein Opfermotiv erzählt wird. Besonders eindrucksvoll gelingt ihm ein Gedicht über die schwebende Jungfrau, das gänzlich ohne Trickhandlung auskommt und die Magie konsequent in die Imagination des Publikums verlagert.
Mit dieser Gegenüberstellung geht Veranstalter Gietl durchaus ein Risiko ein: auf der einen Seite der junge, Social Media-affine Tauben- und Mentalzauberer, auf der anderen die konzentrierte, poetische Erzählkunst. Dass dieser Bruch nicht zum Stilbruch wird, liegt wesentlich an Knudsens ruhiger Bühnenpräsenz Mit bedächtiger Präzision dreht er die Energie des Raums und führt das Publikum in eine andere, stärker fokussierte Form der Aufmerksamkeit.
...Nach der Pause verschiebt sich die Gewichtung spürbar. Der Abend wendet sich nun stärker dem klassischen Repertoire der Bühnenzauberei zu. Knudsen läßt Münzen scheinbar mühelos aus dem Nichts entstehen, ein Seil läßt sich partout nicht an der korrekten Stelle zerschneiden und ein entliehener Ring erscheint schließlich im Innern mehrfach ineinander verschachtelter Holzboxen.
...Nach einem ausgiebigen Schlussapplaus kehrt Christian Knudsen dann noch einmal zur poetischen Linie der ersten Programmhälfte zurück. In seiner Version des 'Hindufadens', unterlegt mit Hesses 'Stufen' verschränkt sich klassische Zauberkunst mit literarischer Reflexion. Nicht wenige Zuschauer suchen im Anschluss das Gespräch mit den Künstlern - ein Indiz dafür, dass die Magie an diesem Abend über die Bühne hinauswirkt."
Wenn Sie einen besonderen Abend dieser Art selbst einmal erleben möchten, dann schauen Sie doch bitte unter Termine nach, wo alle öffentlichen Auftritte der nächsten Zeit gelistet sind.